Bei Interesse an einer Programm-Teilnahme können Sie sich gerne an uns wenden unter: kontakt@familienstaerken.info

Das aktuelle Infoblatt finden Sie hier: Infoblatt zu "Familien (achtsam) stärken"

„Familien stärken“ ist ein Programm, das die gesamte Familie unterstützt, wichtige Entwicklungsphasen im Kindes- und Jugendalter gemeinsam erfolgreich zu meistern (u.a. die Pubertät, Schulthemen, Freundschaften). Es handelt sich um ein Multi-Familien-Präventionsprogramm, das in den USA entwickelt wurde und sich mittlerweile in verschiedenen Ländern bewährt hat. Familien, die bereits an dem Programm teilnahmen, berichteten von einem harmonischeren Miteinander. Die Eltern fühlten sich bspw. gestärkt in ihrer Erziehungskompetenz und die Kinder zeigten weniger Probleme in der Schule. Sie konsumierten z. B. seltener und in der Menge weniger Tabak, Alkohol oder illegale Drogen, wie Cannabis.


Die Kinder lernen Probleme, die die Pubertät und das Heranwachsen mit sich bringen, zu meistern (z.B. Umgang mit Stress und Konflikten, Bedürfnissen und Gefühlen sowie mit Gruppendruck und Beziehungen zu Gleichaltrigen).

Die Eltern werden bei der Erziehung unterstützt, indem Ihnen alltagspraktische Tipps und Erziehungskompetenzen vermittelt werden (z.B. mit Kindern Probleme lösen und Regeln vereinbaren, Liebe und Wertschätzung kommunizieren, Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum bei Jugendlichen entgegenwirken).

Kinder und Eltern lernen auf praktische und spielerische Art und Weise, wie sie das Erlernte gemeinsam in ihrem Familienalltag umsetzen können (z.B. positive Kommunikation in der Familie, Fördern von Ressourcen und Stärken der Familie).

Hintergrund

Mit der Zielsetzung, das wissenschaftlich fundierte und nachweislich wirksame „Familien stärken“-Programm einer breiten Bevölkerungsgruppe in Deutschland zur Verfügung zu stellen, hat das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) das Programm für den deutschsprachigen Raum übersetzt, kulturell adaptiert und evaluiert.

Darüber hinaus wurde eine zweite Version des Programms entwickelt, die zusätzliche achtsamkeitsbasierte Elemente umfasst – das sogenannte „Familien (achtsam) stärken“-Programm. In Kooperation mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Medical School Hamburg (MSH) möchte das DZSKJ die beiden Programmvarianten bezüglich ihres Einflusses auf die psychische und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie damit einhergehenden suchtpräventiven Aspekten vergleichen. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter IMAC Mind Teilprojekt 6 oder Familien (achtsam) stärken.

Fördermittel

Das Projekt „Familien stärken“ wird am Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit Unterstützung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Vereins „Keine Macht den Drogen“ durchgeführt.

Unterstützer und Förderer

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das BMBF finanzierte im Rahmen des Förderschwerpunktes Präventionsforschung die Studie zur Evaluation von „Familien stärken“ mit dem Bestreben, den Bereich Gesundheitsförderung und Prävention als vierte Säule des Gesundheitssystems neben Heilung, Pflege und Rehabilitation weiter auszubauen.

KEINE MACHT DEN DROGEN e.V.

Der gemeinnützige Förderverein KEINE MACHT DEN DROGEN engagiert sich seit 1999 in der Prävention von Suchtverhalten. Dazu werden Projekte ins Leben gerufen, die Schulen, Sportvereine sowie private Gruppen bei der Durchführung von Präventionsveranstaltungen beraten und unterstützen.